Australiens Wildlife im Jirrahlinga Animal Sanctuary

Australien ist schon eine Nummer für sich. Letztes Jahr, entlang der Great Ocean Road, die wundervolle Landschaft genießen und den Koalas in der freien Natur beim Bambusfressen zusehen.

Oder in Melbourne das Künstlerviertel und die wundervollen Caffés und Restaurants abklappern. Auch der Besuch in Sydney, als ich meine große Liebe zu dieser Stadt entdeckte, und natürlich nicht zuletzt das wundervolle Great Barrier Reef aus der Luft und auch zu Wasser erkunden, das sind schon ganz große Reisemomente.

Ein Klassiker, der auch auf keiner Australienreise fehlen darf, ist Australiens Tierwelt. Daher ging es auch zum Jirrahlinga Animal Sanctuary, etwa eine Stunde von Melbourne entfernt um die Tierchen einmal von der Nähe zu begutachten.

Ein Sanctuary ist kein richtiger Zoo, wie ich im Nachheinein erfahren habe, sondern eine Art Pflegestation für kranke Wildtiere. Das Gute daran, die Einnahmen von den Besuchern, kommen direkt den Tieren und ihrer Pflege zu Gute. Das macht den Besuch dann auch viel attraktiver, zumindest wenn es nach mir geht.

Einen Koala im Arm halten, das wollen doch alle, die nach Australien kommen? Mein großer Moment kam, als ich diesen dicken Koala in dem Baum streicheln durfte. Zu meiner Überraschung war der gar nicht so kuschelig und weich, wie ich ihn mir vorgestellt hatte, sondern eher ein bisschen rau und krauselig. Vielleicht lag es daran, dass es schon ein älterer Koala war. Dem war auch gar nicht so danach, dass man ihn hält. Er war viel zu sehr beschäftigt in seinem Baum zu chillen. Im Endeffekt gut so, denn irgendwie sind sie doch arm, jeder will sie halten und fotografieren …

Im Sanctuary haben wir dann so viele süße Tiere gesehen und ich habe auch wirklich einiges gelernt. Wusstet ihr etwa, dass es ein paar Dutzend verschiedene Känguruharten gibt, die sich auch in ihrer Größe unterscheiden? Ich wusste es nicht. Es gibt ganz kleine, mittelgroße, große und riesige. Die riesigen, die oft auch mal zwei Meter groß sein können, sind die im englischen „Kangaroo“ genannt werden, während als „Wallaby“ ein „mittelgroßes“ Känguruh bezeichnet wird. (Bitte nagelt mich jetzt nicht fest mit den Namen.)

 

Dann wären da noch die (auf Englisch) Kidnas, die aussehen wie Igel mit einer Riesennase. Die fand ich irgendwie cool, vor allem sicherlich lustig, wenn die Schnupfen haben. ;P

Und dann, ebenfalls ein absolutes Highlight, war da auch dieser super-knuffige Wombat, der es genossen hatte, wenn man seinen Rücken krault. Der hatte sogar einen lässigen slawischen Namen, Iwan oder so ähnlich. Iwan – the Wombat.

Australiens Wildlife: das ist schon toll. So viele Tiere zu sehen, die es bei uns auf dem europäischen Kontinent gar nicht gibt, ist eine schöne Erfahrung. Vor allem auch, weil der Eintritt vom Sanctuary wieder den Tieren zugute kam. Wenn ihr in Melbourne seid, schaut doch vorbei!

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