This year will be different.

Ich hatte es irgendwie im Gefühl, dass dieses Jahr anders werden würde, als die Jahre zuvor. Vorab müsst ihr wissen, dass ich schon immer ein kreativer Mensch war, wenn ich es selbst auch zwischendurch vergessen hatte und diese Kreativität nur wenig gelebt habe. Dass es also tatsächlich so abgehen würde mit der Kreativität in diesem Jahr, hätte ich wirklich nicht gedacht. Was in diesem Jahr alles anders ist, erzähle ich euch heute.

Der eigene Blog

Begonnen hatte alles mit meinem Blog margute.com, den ihr mittlerweile kennt und vielleicht auch regelmäßig oder unregelmäßig verfolgt. Für all‘ jene, die das wirklich tun, herzlichen Dank an dieser Stelle ;*. Was vielleicht nicht alle wissen – es ist mittlerweile mein zweiter Blog. Den ersten hatte ich vor genau zwei Jahren gegründet für mein Sabbatical und meine „mini-Weltreise“, wie ich sie nannte. Der Blog diente lediglich dazu meine Eltern und Freunde auf dem Laufenden zu halten und Beweisfotos zu liefern, dass ich doch noch am Leben war und nicht von einem wilden Tier gefressen. Ich war zu dieser Zeit zwei Monate alleine unterwegs, worüber ich übrigens hier berichtet hatte.

Nachdem die zwei Monate vergangen waren und der alte Blog längst keine Einträge mehr hatte, dachte ich mir eigentlich schade. Ich hatte mir überlegt, dass ich gerne dauerhaft schreiben und meine Gedanken in ein eigenes Format bringen wollte. Und so war dann dieses Blog“baby“ entstanden.

Workshops & CO.

Kreativ war auch die Fotografie mit den Workshops, die ich besucht hatte dieses Jahr. Einer dieser Workshops war Foodphotography mit Cliff, den ich wirklich empfehlen kann. Cooler Typ und cooler Workshop, für jene die gerne (ihr) Essen fotografieren. Komisch wie sich die Dinge ändern, denn früher dachte ich diese Menschen sind doch verrückt?! Naja, vielleich werde ich auch verrückt, wer weiss?! Und wenn, was solls. 😉

Ein definitives Highlight war mein aller-erster Blog-Workshop bei der August Academy mit Viktoria, wo ich auch die Personen hinter den Blogs kennenlernen konnte. Es sind dann doch „ganz reale Menschen“ wie du und ich, dachte ich mir. Bis dahin war alles mehr so unreal und virtuell gewesen. Das gab mir tatsächlich einen Boost, ich dachte mir „das kann ich vielleicht auch“?

Danach kam eine totale Umgestaltung des Blogs und jede Menge technischer Verbesserungen. Ich war von wordpress.com auf .org umgestiegen, für jene denen das was sagt. Falls nicht, kann ich das gut nachvollziehen, denn vor ein paar Monaten hatte ich das auch zum ersten Mal gehört. Ich bin nun sehr stolz auf das aktuelle „Produkt“ und das Layout und konzentriere mich jetzt wieder mehr auf die Inhalte.

Zeitintensiv …

Zwischendurch, wann ich wenig bis keine Resonanz auf meine Artikel bekomme, denke ich schon wozu ich mir das eigentlich antue? Was ich vor dem ganzen Blogprojekt nicht wusste und ahnen konnte, war wie viel Zeit das „bisschen bloggen“ beansprucht. Derzeit sind es für mich, etwa 10 Stunden die Woche für 1-2 Posts die Woche inklusive Facebook, Instagram, Artikel schreiben und Fotos bearbeiten. Es kommt da noch viel mehr Zeit dazu, da man ja die Fotos auch machen muss und eben auch technische Komponenten hinzukommen. Neben einem Vollzeitjob relativ zeitintensiv. Früher als ich Blogs so las, dachte ich nicht, wie arbeitsintensiv das ist. Jetzt habe ich vollen Respekt vor allen, die wunderschöne Blogs kreieren. Es ist nämlich wirklich viel schwerer, als es aussieht!

… aber schön!

Naja, also da denke ich jedenfalls ab und zu wozu das Ganze? Doch nach kurzem Überlegen kommt dann auch die Antwort: weil ich es einfach schön finde und mir mittlerweile nicht mehr vorstellen kann nicht mehr zu bloggen.  Der Blog vereint so viele kreative Elemente, die ich liebe. Es ist das Grafische – die Fotografie, das Schreiben, das ich liebe und natürlich die Themen über die ich schreibe. Reisen ist wohl meine größte Leidenschaft. Jedoch will ich mich nicht nur darauf beschränken, denn es gibt so viele wichtige und (unwichtige) Themen, über die man schreiben kann. So wie minimalistischere Sichtweisen und auch Konsumreduktion. Das sind wohl meine zwei wichtigsten Themen neben dem Reisen aktuell.

Selbstwertgefühl?

Wenn dann das alles auch noch jemand gut findet, dann ist es ein unglaublich schönes und befriedigendes Gefühl. Klar, denke ich darüber nach, ob ich blogge um mein eigenes Selbstwertgefühl zu stärken. Ich denke wirklich oft darüber nach, weil Social Media in dieser Hinsicht ein großer Suchtfaktor ist. Ich müsste lügen, wenn ich sagen würde „Nein“. Denn natürlich, bestätigt es mich, wenn das was ich produziere jemandem gefällt und meine Bilder und Texte jemand anderer auch schön findet außer mir. Die Krönung wäre natürlich wenn sich jemand inspiriert fühlt durch meine Posts. Dennoch denke ich auch, dass ich auch ohne dem ganzen „Blog-Ding“ selbstbewusst bin und weiß wo meine Stärken liegen. Jetzt ist es eben eine Gratwanderung. Kreativ sein, sich so mitteilen, dass es auch andere Menschen gut finden und doch bei sich bleiben.

Upcoming!?

Auch ein Thema über das ich noch nicht geschrieben habe: Geldverdienen mit dem Blog. Ich verdiene derzeit kein Geld mit meinem Blog. Natürlich wäre es schön für diese kreative Arbeit auch etwas zu erhalten, doch wer weiß wie sich Dinge in Zukunft entwickeln. Ich bin jedenfalls offen für alles was kommt. Apropos was kommt: demnächst habe ich ein neues kreatives Projekt geplant, über das ich euch in den kommenden Wochen berichten werde. Es hat jedenfalls mit Multimedia zu tun und ganz viel mit Kreativität!!!

Das war es auch, warum „this year doch alles different ist“. Dieses kreative Ding ist für mich eine ganz neue Nummer. Es ist anstrengend, zeitintensiv und verlangt echte Disziplin, doch am Ende des Tages liebe ich es einfach.

Gibt es auch Etwas in eurem Leben, was ihr gerne tun würdet, aber nie die Zeit oder den Mut aufgebracht habt? Schreibt doch darüber in einem Kommentar oder hinterlasst mir eine Nachricht. Ich freue mich hier Gleichgesinnte zu treffen. Bis bald, Margute.

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http://margute.com/2016/08/19/this-year-will-be-different-bloggen/
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5 Responses
  • Viktoria Egger
    August 23, 2016

    Go for your dreams!!!! 🙂 Super Artikel & ich glaube damit inspirierst du ganz viele Menschen. Ich finde ja toll was du machst und ich glaube sehr wohl dass du die Möglichkeit hast hier ein business zu machen! Freue mich dass dir der Workshop gefallen hat und bin schon sehr neugierig was alles kommt!

    Yeah! This year will be different!

    Alles Liebe
    Viki

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