In 7 Schritten den eigenen Blog starten

Happy Birthday Margute! Mein Blog feiert tatsächlich seinen ersten Geburtstag! Das Jahr ist wahnsinnig schnell vergangen und ich habe sehr viel Spannendes und Neues gelernt. Was das war und wie Du deinen Blog heute noch starten kannst, verrate ich Dir in diesem Beitrag. Viel Spaß beim Lesen!

Schritt 1. Finde Dein Thema

Das Herzstück des Blogs sollte Dein absolutes Lieblingsthema sein. Das worüber du stundenlang reden kannst, ohne müde zu werden. Und jenes, dass echtes Funkeln in Deinen Augen erzeugt.

Solch ein Thema ist für mich das Reisen. Auch wenn ich schöne Kleider, Make-up und Fitness mag, ich könnte mir (zumindest momentan) nicht vorstellen regelmäßig darüber schreiben. Mein Herzensthema ist das Reisen, darum war für mich von Anfang an klar, dass mein Blog ein Reiseblog wird. Ich finde es auch immer schön bei jedem Fashion, Food oder „Whatever“blog über weitere Themen zu lesen. Denn schließlich sind wir Menschen und unsere Persönlichkeiten komplex und wir haben oft viele verschiedene Interessen. Diese können sich natürlich über die Jahre verändern oder ganz verschieben, daher ist auch das Bloggen ein sehr dynamischer Prozess. Auch bei mir hat sich einiges in Bewegung gesetzt mit und durch das Bloggen. Darüber habe ich schon vor einiger Zeit geschrieben in meinem Betrag „This year will be different“.

Schritt 2. Starte mit Wordpress

Für den Anfang reicht die kostenlose Version auf wordpress.com. Später kann man dann auf wordpress.org „umziehen“ und sich so richtig austoben. Such Dir dort ein schönes Layout aus und starte gleich!

Der Blogname sollte zum Inhalt und zum Blogger passen. Welche Domain bzw. welchen Namen der Blog trägt, ist eine wichtige Entscheidung ganz zu Anfang. Je nach Thema sollte auch der Name gut gewählt sein. Eine Änderung im Nachhinein ist möglich, jedoch umständlich. Im Falle eines vorherrschenden Themas wie Fashion oder Reisen, gibt es viele Blogs, die auch diesen Aspekt in ihrem Domainnamen berücksichtigen, doch auch andere, die das nicht tun.

Bei meinem Blog war es so, dass ich mich nicht auf das Thema Reisen für immer und ewig festlegen und mir Spielraum geben wollte. Daher habe ich den Blog einfach nach mir bzw. meinem Kosenamen benannt, anstatt einen Namen mit Travel, Reise etc. zu wählen. Letztendlich repräsentiert der Name auch eine Marke: Deine Marke. Daher war es mir auch wichtig, ob es bereits Blogs oder andere Unternehmen unter diesem Namen gibt. Das habe ich ebenfalls angesehen, bevor ich mich auf den Namen festgelegt hatte.

Wichtig ist es auch zu prüfen, ob der Domainname für den gewünschten Blognamen noch zu haben ist. Wenn nicht, dann muss man sich ohnehin neu orientieren. Auch nicht zu verachten ist, ob es ein .com, .at oder .de etc. Blog werden soll. Ich für meinen Teil habe .com gewählt, weil es Internationalität repräsentiert, wenn auch ich (zumindest derzeit) auf Deutsch schreibe, und ein .at Name für nicht-österreichische Leser möglicherweise nicht ansprechend ist. Den Domainnamen kann man zunächst über wordpress.com kaufen. Später kann man die Domain umsiedeln, wenn man die Website über ein anderes System betreiben möchte. Doch dazu in einem anderen Beitrag.

Schritt 3. Finde Deinen Rhythmus

Wie oft Du pro Woche einen Beitrag schreiben kannst, obliegt einzig und allein Dir. Überfordere Dich nicht, sonst gibst du das Bloggen zu schnell wieder auf. Ich habe mich Anfangs total gestresst mit „ich muss x-Mal bloggen, so machen es ja auch die anderen“. Doch das bringt alles nichts, denn das hat mir Druck gemacht und den Spaß genommen. Jetzt habe ich meinen eigenen Rhythmus gefunden und der liegt derzeit (!) bei 1-2 pro Woche. Das wichtigste ist, den für sich passenden Workload bzw. die passende Beitragshäufigkeit zu finden und dann „dran“ zu bleiben. So fühlt man sich nicht überfordert, bleibt motiviert und nimmt sich die Zeit, die man braucht um schöne Blogbeiträge zu gestalten. Wenn dann ab und zu ein Post dazukommt, den man nicht geplant hatte: umso besser! Wenn man die Kontinuität findet, dann ergibt sich alles Andere von selbst.

„Bloggen bedeutet Ausdauer und Kontinuität!“

Ich habe übrigens gelesen, dass die „kritische Zeit“, die besagt ob der Blog auch länger am leben bleiben wird oder nicht, bei etwas 6 Monaten liegt. Angeblich sind viele, die einen Blog starten sehr enthusiastisch die ersten Monate, und geben nach diesen durchschnittlichen 6 Monaten wieder auf. Daher: finde Deinen persönlichen Rhythmus!

Schritt 4. Kreiere ein wunderschönes Design

Wenn du Dein Thema gefunden und Deinen Blog gestartet hast, nimm Dir Zeit für das Layout und die Bilder Deines Blogs. Blogs werden gerne gelesen, wenn die Inhalte interessant sind. Ein schönes Layout kann das nicht ändern. Doch ich denke, das schöne Layouts und gutes Webdesign mehr Besucher überzeugen kann zu bleiben und wieder zu kommen.

Auch wichtig ist gute Qualität der Bilder. Klar sind die Wenigsten, die einen Blog starten auch ausgebildete Fotografen, doch gute Bildqualität ist wichtig und kann erlernt werden. Bevor man schlechte Bilder hochlädt, dann lieber welche zukaufen oder aussparen. Ein Ausweg für fehlende Fotografie-Kenntnisse könnte das Grafikdesign-Programm von canva.com sein. Dort kann man schöne Grafiken/Bilder (für wenig Geld) herunterladen und mit einem Text versehen. Ich liebe Canva, vor allem die kreativen Sprüche, die man liest während man auf den Download wartet. Wie etwa:

„Kreativität erfordert Mut!“

Das stimmt absolut! Abzuraten ist es, einfach Bilder vom Internet im eigenen Blog zu verwenden. Dies kann schnell zu einem rechtlichen Problem führen, daher Hände weg von dieser Lösung.

Zum Layout muss ich noch anmerken, dass „die unbegrenzten Möglichkeiten“ bei wordpress.com nur eingeschränkt verfügbar sind. Über wordpress.com kann man Bloglayouts zukaufen und aus vielen kostenlosen Varianten wählen. Doch die volle Auswahl hat man nur bei wordpress.org, wo man auch über andere Webpages wie Themeforest die Layouts kaufen kann. Diese schauen in der Regel noch professioneller aus und können auch mehr. Abgesehen von den Layouts, gibt es auf wordpress.org viel mehr technische Möglichkeiten für den Blog, das vor allem dann wichtig wird, wenn man mit dem Blog Geld verdienen will. Dafür ist wordpress.com unkomplizierter und einfacher zu lernen.

Schritt 5. Vernetze Dich auf Workshops

Bilde Dich auf Workshops weiter und lerne andere Blogger und kreative Köpfe kennen. Andere Blogger und Kreative kennenzulernen gab zumindest mir, einen totalen Push in diesem Jahr. Wenn man stundenlang vor dem Computer sitzt, bewegt man sich irgendwie in so einer virtuellen Welt. Doch wenn man die Menschen hinter den Blogs kennenlernt, dann weiß man, das es nicht so ist. Abgesehen davon, habe ich die Persönlichkeiten sehr inspirierend gefunden, dich ich über meine Workshops kennengelernt habe und ich freue mich auch mit dem Einen oder Anderen in Kontakt zu bleiben. Welche Workshops ich in diesem Jahr besucht habe, könnt ihr auf dem Blog nachlesen.

Schritt 6. Lerne Deine Leser kennen

„SEO und Google Analytics is king!“ Man liest oft „Content is king“, also der Inhalt. Absolut, dem gebe ich 100% recht. Wenn man schlechte Beiträge schreibt, dann kann man sich alles Andere sparen. Doch, wenn der Content passt, dann kommt man um SEO und Google Analytics nicht herum.

Was ist SEO? Search Engines Optimization. Zu Deutsch: Suchmaschinenoptimierung. „Tricks“, damit die eigenen Artikel besser gelistet werden und wie man mehr Traffic für die Seite generiert. Damit beschäftigt sich SEO, bzw. mit Maßnahmen, damit die Website in Google und Co. besser gerankt wird und somit mehr Leser Deine Page finden. Dazu habe ich einen Workshop über die Austrian Lifestyleblogger besucht. Bruce von seocoach.at ist absolut brilliant auf diesem Gebiet und hat uns Teilnehmern jede Menge Tipps gegeben, was man tun kann um mehr Besucher auf seine Homepage zu bekommen.

Google Analytics ist DIE Controlling-Software für den Blog. Dort sieht man wieviele Besucher auf die Seite kommen, welche Artikel am meisten gelesen werden, die demographischen Daten der Leser, wie die Seite gefunden wird (Social Media, Google Search etc.) und Einiges mehr. So kann man sich orientieren und sich verbessern. Welche Zahlen relevant sind um den „Blog-Erfolg“ zu messen, kannst Du in diesem hilfreichen Artikel nachlesen. 

An dieser Stelle muss ich anmerken, dass Google Analytics mit wordpress.com nicht funktioniert. Dafür muss man auf wordpress.org, das ich vorher schon erwähnt habe. Wenn man wordpress.com nutzt, dann kann man die eigene Analytik Software verwenden. Diese ist nicht ganz so ausführlich, jedoch ganz hilfreich. Für fortgeschrittenere Blogger, oder für jene die sich auch für die technische Seite interessieren und noch mehr Möglichkeiten mit Layout & Co. ausschöpfen wollen, empfiehlt sich definitiv ein Umzug auf wordpress.org. Ich bin nach 6 Monaten „umgezogen“, viele machen es jedoch später und manche vielleicht nie.

Schritt 7. Sei stets Dein größter Fan!

Letztendlich passt dieser Spruch definitiv beim Bloggen: „was du liebst, das machst du gut“. Ich bin überzeugt die Leser spüren die Leidenschaft, mit der man seine Texte schreibt und die Grafiken gestaltet. Es muss nicht jedem gefallen, doch man sollte seine eigene kreative Arbeit lieben. Denn im Endeffekt macht man den Blog in erster Linie für sich selbst. Daher: sei Dein größter Fan!

Spielst Du schon länger mit dem Gedanken einen eigenen Blog zu starten? Möchtest Du vielleicht Dein Business im Internet promoten und überlegst dies über einen Blog zu tun? Was hält Dich davon ab, heute noch zu starten? Wenn Du Fragen oder Anmerkungen hast, dann hinterlasse einen Kommentar oder schreibe mir eine Nachricht. 

Happy Blogging!

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http://margute.com/2016/11/21/in-7-schritten-den-eigenen-blog-starten/
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2 Responses
  • m88 mobile
    Dezember 2, 2016

    Very good website you have here but I was wanting to know
    if you knew of any discussion boards that cover the same topics discussed
    here? I’d really like to be a part of community where I
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    Appreciate it!

    • Margarita
      Dezember 2, 2016

      hi there!
      Ya I know the community lifestyleblogger.at, and august.at in German. Although there is a lot of stuff you find when you search on google. Do you plan to start a blog?
      Margarita

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