7 Gründe alleine auf Reisen zu gehen

Reisen erweitert den eigenen Horizont. Man lernt nicht nur interessante Menschen und schöne Orte kennen, sondern auch neue Dinge und Sichtweisen. Wenn man noch dazu alleine unterwegs ist, dann potenziert sich der Lerneffekt nochmal um ein Vielfaches. In meinem heutigen Beitrag will ich Euch zeigen, welche Dinge ich gelernt und für mich mitgenommen habe auf meiner Soloreise letztes Jahr. In diesem Beitrag schreibe ich über 7 gute Gründe warum ich finde, dass Soloreisen das beste Mittel sind um die eigene Persönlichkeit auf “das nächste Level” zu bringen und über sich hinauszuwachsen. 

 

Nr 1. Den besten Freund in sich finden

Auf einer Soloreise lernt man schon eine Menge dazu, vor allem was es heißt wirklich alleine zu sein und dann auch noch etwas mit sich anzufangen. Nicht im gewohnten Umfeld, in einem fremden Land  zu sein, kann einen frischgebackenen Solotraveller schon überfordern und auch Angst machen. Es ist jedoch auch ein wunderbarer Lernprozess!

Alleine glücklich zu sein, war sicherlich meine “biggest lesson learned” und auch jene, auf die ich am meisten stolz bin. Sich selbst der beste Freund sein, ist eine wunderbare Erfahrung. Gleichzeitig fühlt man sich so viel stärker und selbstbewusster, daher ganz klar die Nummer 1 auf meiner Liste. UND, die nächste Soloreise kann gerne kommen! 

Nr 2. Erlernen neuer Skills

So eine Soloreise ist immer auch eine tolle Gelegenheit neue Skills zu lernen. Ob Surfen in Australien, mit einem Jeep auf einer Sandinsel fahren, Lernen eine Mango richtig zu schälen, den Backpack richtig zu packen oder seine Englisch Kenntnisse aufzupolieren … die Liste der neuen möglichen Skills ist lang! Auf Soloreisen ist es auch besonders wichtig offen zu sein und auf neue Menschen zu zugehen, womit wir beim nächsten Punkt wären.

 

Nr 3. Neue Freunde aus aller Welt

Für jene, die sich mit neuen Bekanntschaften schwer tun, kann eine Soloreise zu einer echten Belastungsprobe werden. Schließlich bedeutet solo reisen nicht immer alleine zu sein. Ganz im Gegenteil! Wohnt man in Hostels und bucht Gruppentouren, dann ergeben sich neue Freundschaften irgendwann ganz von selbst. Jede einzelne Bekanntschaft ist eine große Bereicherung und so wird der internationale Freundeskreis immer größer. Eine Erfahrung, die man als nicht Solotraveller (zumindest meiner Erfahrung nach) nicht in diesem Ausmaß machen kann.

Nr 4. Weniger ist mehr!

Mit dem Backpack und begrenztem Gepäck unterwegs zu sein, ist eine grandiose Erfahrung. Denn: weniger ist mehr! Je mehr man einpackt, desto mehr muss man sich abschleppen. Daher bremst man sich irgendwann automatisch mit den Souvenireinkäufen ein. Auch ist niemand da, der für einen das Gepäck tragen könnte. Minimalismus auf Reisen leben, eine großartig Erfahrung.

Nr 5. Über sich hinauswachsen

Über den eigenen Schatten springen und über sich hinaus wachsen, dafür ist eine Soloreise wie gemacht. Denn der Weg dorthin, ist nicht leicht. Vor meiner Reise war ich unsicher, hatte Angst und Panik ob ich das alleine schaffen würde. Ich hatte mich so gut es ging vorbereitet, mental, doch es war jedenfalls eine große Überwindung. Was, wenn etwas passieren würde? Was, wenn ich verloren ginge? Was, wenn ich krank werden würde? Die Liste war sooo lang.

Doch, nichts von all’ dem ist passiert. Es gab schon unagenehme Situationen, doch sie waren nicht lebensbedrohlich und letztendlich habe ich für alles eine Lösung gefunden. Im Nachhinein betrachtet, gaben mir diese Erfahrungen enorm viel Selbstvertrauen. Ich wusste nach einer Zeit, ich würde alles lösen können, ich müsste nur ruhig bleiben und auf mich selbst vertrauen

Nr 6. Eintauchen in fremde Kulturen

Wenn man alleine reist, dann ist man weniger abgelenkt von Anderen und kann sich voll und ganz auf diese neuen Erfahrungen einlassen. Zu zweit oder mit einer Reisegruppe aus dem Heimatland, verlässt man seine Komfortzone nicht und bleibt immer in so einer Art “Bubble”. Doch alleine, ist es anders. Das Eintauchen in fremde Kulturen wird zu einer unvergleichlichen Erfahrung.

Nr 7. Man lernt sich selbst kennen

Man lernt so viel über sich selbst, denn man verbringt auf einer Soloreise auch sehr viel Zeit mit sich selbst. Man bestimmt zu jeder Zeit, ob man unter Gesellschaft oder alleine sein will. Manchmal ist man auch gezwungen alleine zu sein. Dann hört man sie, die inneren Stimmen. Nein, nein – man ist nicht verrückt geworden. Ganz im Gegenteil. Man hört endlich hin und tritt in eine Art “inneren Dialog”, gewinnt dadurch die eine oder andere Erkenntnis.

Ich für meinen Teil, habe in dieser Zeit sehr viele Erkenntnisse über mich gewonnen. Mein Resume: alleine reisen ist wunderbar! Dabei fällt mir dieser eine Satz ein, den ich vor meiner Abreise in einem Buch gelesen habe: “Alleine sein = mit allem eins sein.” 

Wenn Euch dieser Beitrag gefallen hat, dann könnte Euch auch dieser Artikel interessieren: Als Frau alleine auf Reisen: mein Erfahrungsbericht. Auch empfehlenswert ist zu diesem Thema der Blog Be my Travel Muse von Kristin. In diesem Blog gibt die Autorin und “Solo-Female-Travel-Expertin” sehr viele Tipps in Sachen alleine reisen und vor allem Tipps für Frauen.

Viele Grüße, Margarita

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